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Dem Raben taten diese Schmeicheleien so wohl, daß er seinen Schnabel weit aufsperrte, um dem Fuchs etwas vorzusingen. Dabei entfiel ihm der Käse. Den nahm der Fuchs behend, fraß ihn und lachte über den törichten Raben. NACH ÄSOP
Als aber der Sommer mit seiner wohltuenden Wärme kam, hatte er seine guten Vorsätze vergessen. Er lag
da, reckte und streckte sich, blinzelte behaglich in die Sonne
und dachte nicht mehr daran, sich eine Hütte zu bauen.
Der nächste Winter war bitter kalt, und der Hund mußte
erfrieren. NACH Äsop
"Ach", bat sie, "sei doch großmütig gegen mich armes, unbedeutendes Geschöpf. Ich habe dich nicht beleidigen wollen. Ich habe nur einen Fehltritt getan und bin vom Felsen herabgefallen. Was kann dir mein Tod nutzen? Schenke mir das Leben, und ich will dir immer dankbar sein." "Geh hin" sagte der Löwe großmütig und ließ das Mäuschen springen. Bei sich aber dachte er: Nun, das möchte ich doch sehen, wie sich ein Mäuschen einem Löwen dankbar erweisen könnte. Kurze Zeit darauf suchte das Mäuschen im Walde Nüsse. Da hörte es ein klägliches Gebrüll. "Das ist der Löwe", sprach es zu sich selbst, "er ist gewiß in Gefahr." Mit diesen Worten lief es der Stelle zu, von wo das Gebrüll ertönte. Da sah es den Löwen, der sich in einem Netze gefangen hatte. Die Stricke waren so stark, daß er sie nicht zerreißen konnte. "Warte nur, mein Freund", sagte das Mäuschen, "da kann ich dir helfen" Es lief hinzu und zernagte die Stricke, die seine Vordertatzen gefesselt hielten. Als diese frei waren, zerriß der Löwe das übrige Netz mit Leichtigkeit. So ward er durch die Hilfe des Mäuschens wieder frei. NACH ÄSOP
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