Tod - was ist das?

Für das, was Lebt (Geist), gibt es keinen Tod. Was aber Tod ist (Körper), und nie gelebt hat, für das gibt es auch keinen Tod.

Was stirbt also?

Wenn der Körper zu Grunde geht, so stirbt mit dem Körper eine VORSTELLUNG. Die Vorstellung von einem PERSÖNLICHEN ICH. Diese Vorstellung wurde zu Lebzeiten vom materiellen Körper repräsentiert. Der materielle Körper ist also eine materialisierte, ganz individuelle Vorstellung. In sofern ist jeder Mensch EINMALIG. Doch auf diese Einmaligkeit braucht sich keiner etwas einzubilden, denn jeder Grashalm und jede Schneeflocke ist einmalig.

Es stirbt also MIT dem Körper eine einmalige und ganz individuelle Vorstellung, die sich im Laufe des Lebens (dieses Menschen) aufgebaut hat.

Was bleibt übrig?

Übrig bleibt die individuelle ART der ZUNEIGUNG und ABNEIGUNG des gestorbenen Lebewesens, und die Vorstellung des SEINS. (also ICH BIN MENSCH - oder Tier - oder Pflanze. usw.). Diese individuelle Art - also das, was uns ausmacht - ist bildlich gesprochen in unserem wahren Selbst (Seele - dem LEBENDIGEN Geistfunken) gespeichert (verankert).

Dieses individuelle Selbst ist von Natur aus göttlicher Geist, und kehrt nach dem Tod des Körpers (in dem dieses individuelle Selbst GEFANGEN war) wieder in die geistige Welt zurück.

In dieser geistigen Welt erfährt es alles, was es zu Lebzeiten falsch gemacht hat. Doch es kann NICHT in der geistigen Welt bleiben, weil es noch mit ZU- & ABNEIGUNGEN behaftet ist.
Was das individuelle Selbst also zwingt, wieder einen materiellen Körper anzunehmen, ist das BEGEHREN! Begehren ist also die Ursache der Wiedergeburt. Denn auch Abneigung entspringt einem Begehren. (ich will gesund sein (Begehren), darum habe ich eine Abneigung gegen Krankheit).

Die Wiedergeburt des wahren Selbst steht in Abhängigkeit vom Karma (den Handlungen in Tat, Wort und Gedanken), das in früheren Leben aufgebaut wurde. Ein gute Karma bewirkt eine Geburt in Wohlstand oder von geistig hochstehenden Eltern - ein schlechtes Karma bewirkt eine Geburt im Elend.
Gleichzeitig spielen auch noch die NEIGUNGEN eine Rolle. Diese Neigungen bestimmen den Ort, die Gegebenheiten, das Umfeld, in das hinein geboren wird.
Als Drittes bestimmt die persönliche ICH-Vorstellung (ICH bin Mensch) über die Körpereigenschaften.

Wenn das "Neue" Lebewesen geboren wird, erwachen zunächst die Sinneswahrnehmungen. Entsprechend der Sinneswahrnehmung, entwickeln sich die ZU- & ABNEIGUNGEN. Durch Gewinn und Verlust, (Freud und Leid) wird die persönliche ICH-Vorstellung aufgebaut. Die ILLUSION vom persönlichen ICH ist wieder perfekt. Durch dieses falsche ICH, geht das VERTRAUEN des Kindes verloren.
Dieser Mensch hat ein anderes körperliches Aussehen, lebt an anderer Stelle (Stadt - Land - Kontinent), in einer anderen Umgebung, hat andere Eltern und Geschwister, trägt einen anderen Namen, und DOCH ist es DAS SELBST, das zuvor einen toten Körper verlassen hat. Es entspricht der ART, und hat die gleichen Zu- & Abneigungen. (wem also Schokolade geschmeckt hat, der wird auch wieder gerne Schokolade essen, und wer Angst vor Spinnen hatte, wird auch wieder Angst vor Spinnen haben).

In diesem neuen Leben, verändert der Mensch - durch das neue Umfeld, durch neue Erfahrungen, durch neues Leid, durch neue Probleme - wieder seine Zu- & Abneigungen - er verändert sein Denken - er verändert seine Ansichten - er verändert seine Überzeugungen - er hat (mit Glück) neue ERKENNTNISSE gewonnen - und somit verändert sich auch seine ganze Art.

Denn nur Erkenntnisse aus dem Leben werden im wahren Selbst "abgespeichert", und gehen auch beim körperlichen Tod nicht verloren. Denn die Summe der Erkenntnisse bestimmt über die ART des Menschen.

Wenn dieser Mensch stirbt, so stirbt ein ANDERER Mensch als der, der geboren wurde. Entsprechend seiner veränderten Art, entsprechend seiner veränderten Neigungen, wird er wieder in anderen Verhältnissen geboren, von anderen Eltern, usw.

So geht es immer weiter. Das ist der besagte KREISLAUF von Geburt, Tod und Wiedergeburt (Buddha), aus dem zu ENTRINNEN ist.

Es gibt also keinen Tod, sondern nur diesen Kreislauf zwischen geistiger Welt und materieller Welt - unmanifestiert und manifestiert - und es gibt eine Weiterentwicklung des individuellen Lebewesens bis hin zur Vollendung.

Ersichtlich ist auch, dass eine VERÄNDERUNG und/oder ein FORTSCHRITT in geistiger Erkenntnis - NUR im irdischen Leben möglich ist. Ersichtlich ist auch, dass das irdische Leben nur dem Gewinnen von ERKENNTNISSEN dient und ein Lernprozess ist.
Wer hingegen nur aus Büchern lernt, und das Gelesene nicht in sein tägliches Leben übernimmt, (also nicht danach LEBT) kann die 1000 besten Schriften auswendig kennen, und er versteht NICHTS.

Wie geht nun das Entrinnen vor sich - um für EWIG als Geistwesen im göttlichen Selbst RUHEN zu können? (Bibel: Der Vater und Ich sind EINS).

Einzig und alleine durch das ÜBERWINDEN seiner BEGEHREN.

Dieses Begehren kommt aber nur von dieser besagten ILLUSION des persönlichen ICH, die durch die Sinneswahrnehmung aufgebaut wird.
(Denn unser wahres Selbst hat kein Begehren, da es alles in sich trägt - alles IST).

Wer dieses besagte falsche persönliche ICH steigert - indem er unersättliche Gier und Verlangen entwickelt - indem er sich täglich sagt: "ICH schaffe das, ICH erreiche das", und dieses erreichen Wollen der eigenen Person, dem eigenen Begehren und Verlangen dient, mag Reichtum und Macht in der materiellen Welt erringen, doch zufrieden wird er nie werden.
Er fällt in geistige Dunkelheit (Unbewusst), die spätestens nach dem körperlichen Tod - bei der nächsten Geburt zu schlechten Ergebnissen führt.

Ganz im Gegenteil!
Diese ICH-Überheblichkeit muß abgebaut werden. So wie Lao-Tse sagt: "Mindern und abermals Mindern".

Ein geistig strebender Mensch muß sich in seinem Geiste immer weiter von seiner kleinen Person entfernen, damit das wahre Selbst in ihm wachsen kann.

So wie die persönliche ICH-Vorstellung beim körperlichen Tode jedes Menschen MIT stirbt, so muß beim geistig strebenden Menschen, der die Vollendung erreichen will, noch in DIESEM Leben - in seinem Geist (Vorstellung) die persönliche ICH-Vorstellung ausgelöscht (getötet) werden.

Dieses wird symbolisch in der Bibel gezeigt mit dem Tod des Jesus (Person) am Kreuze.
(Vater in DEINE Hände befehle ich meinen Geist - also nicht mehr ICH mache,
sondern DU machst).


Denn erst dann, wenn diese persönliche ICH-Vorstellung aus unserem Geist (Verstand) ganz und gar ausgelöscht ist, kann das WAHRE SELBST (göttlicher Geist - der CHRISTUS) IN UNS - noch im lebendigen Körper - zum Entstehen kommen.

Der Buddha spricht hier: "Der erlebt das Schwinden des Bewußtseins (vom persönlichen ICH), und das Aufhören der Wahrnehmungsempfindungen".
Empfndungen bei Sinneswahrnehmung hat man nur so lange, wie noch Zu- & Abneigung besteht. Wer aber Begehren und Abscheu überwunden hat, für den gibt es diese Wahrnehmungsempfindungen nicht mehr.
Diese niederen Empfindungen wie Zorn, Wut, Haß, Neid und Eifersucht - hat er längst aufgegeben, und selbst die tief verwurzelte Angst, die durch Abneigung entsteht, ist überwunden.

Dieses Ziel der Vollendung ist natürlich nicht einfach zu erreichen, sondern ist ein ständiges (geistiges) Arbeiten an sich Selbst.
Nur wenig Menschen begeben sich auf diesen beschwerlichen Weg, denn leider wird die Masse durch die Manipulation von Medien, Werbung und Politik regelrecht zu Gier und unersättlichem Verlangen (Marktwirtschaft - Konsum) verleitet.

Doch für Menschen, die schon "SATT" (von Materiellen Gütern) geworden sind, die an irdische Grenzen gestoßen sind (Karriere gemacht und doch nicht glücklich) - für Menschen die auf der Suche sind, und das Streben nach irdischem Scheinerfolg aufgeben wollen - für Menschen die das Elend und Leid dieser Welt erkennen - für Menschen, die sich von Manipulation und Zwängen befreien wollen - wer schon Lustlos an der Welt geworden ist - wer das irdische Dasein als Last ansieht -

wer auch immer die Zufriedenheit seines wahren Selbst, innere Ruhe und Gelassenheit, Erkenntnis und Weisheit - für wichtiger hält als irdischen Besitz, als Macht und Ansehen, Geld und Aussehen,

der ist bereit für den WEG.

Wer gar diese innere SEHNSUCHT verspührt, NACH HAUSE zu wollen, zu seinem Vater, seinem Gott, kann sicher sein, daß er schon etliche Leben auf dem Weg war, und sich eben nur danach sehnt, auch in diesem Leben den Weg fortzusetzen, und wenn möglich bis zur Vollendung zu kommen.

Für Menschen dieser Art ist mein Buch zum Sinn des Lebens geschrieben.

Der WEG zur Vollendung wird in diesem Buch deutlich beschrieben, und wer dann noch Hilfe auf seinem individuellen Weg braucht, erhält diese gerne bei der Geistesschule Lebenssinn.

Mit freundlichen Grüßen
Demetrius

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