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Wissen vom Leben

FÜR "FORTGESCHRITTENE" - AUSFÜHRLICHER


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Gut und böse ist das nicht auch eine subjektive Auffassung, denn was ich vielleicht als böse erachte, sieht ein Anderer vielleicht nicht so. Es scheint mir unerlässlich für einen Menschen den Unterschied zwischen diesen Gegensätzen wahrzunehmen und zu verstehen, um dadurch richtiges oder falsches Denken und Handeln zuerkennen?

Wenn ich das richtig verstehe geht es darum nicht zu bewerten bzw. nicht zu beurteilen ob etwas gut oder böse ist.

Sind es nicht gerade die negativen (bösen) Erfahrungen die uns in unserer Entwicklung weiter bringen? Was Gesundheit bedeutet, wird mir erst bewusst, wenn ich krank war und so könnte man noch viele Beispiele bringen, Armut, Reichtum und so weiter.

Wie kann ich die Aussage,“ wie innen so außen, wie oben so unten dann verstehen“? (Polarität)

Gibt es nicht so etwas wie Urängste im Menschen ?

Man sagt Angst ist die Kehrseite der „Liebe“ und da ich ehrlicher weise zu gebe, dass die verschiedensten Ängste Teil meines Lebens waren und einige auch noch heute vorhanden sind erscheint es mir wichtig mich mit dem Thema „Angst“ bewusst auseinander zu setzen.

Kinder sind noch nicht mit Wissen und Erfahrung belastet, darum stellt sich für mich die Frage, ob nicht auch das viele Wissen eine Behinderung in der spirituellen Entwicklung darstellt.

Ich frage das, weil alle Eigenschaften die mit der Liebe (dem Herzen) zutun haben, wie ich glaube gar kein Wissen erfordern ? „Wenn ihr nicht werdet wie die Kinder“

Es sind also die Sinneswahrnehmungen, die das Ego (falsche Ich) erzeugen und durch das Ego geht das Vertrauen an die Schöpfung verloren. Angst vor Verlust geht doch immer mit Anhaften und Bindung einher. Wie ich feststellen muss ist dies ja gerade die schwerste Aufgabe, das Ego loszulassen.

Ist dieser Satz aus der Bibel: „im Schweiße deines Angesichtes, sollt ihr euer Brot verdienen „ so gemeint, dass die schwere Aufgabe das Ego loszulassen bewältigt werden muss ? Oder ist dieser Satz wörtlich zu nehmen?

Der Wille wie Du schreibst ist der Wunsch, also genügt der Wunsch nach Einheit zu streben und es wird sich verwirklichen.

Ich habe mich auf den Weg der Selbsterkenntnis begeben weil ich eben diese Trennung fühle und merke, dass Zweifel mich immer wieder überkommen obwohl ich „ überzeugt“ von meinem Glauben an Gott bin. Wie kann ich diesen Widersprüchen Herr werden, oder sind sie einfach nur ein Teil meiner Entwicklung ?

Das was man ablehnt und für das man eine Zuneigung empfindet, sollten gefühlsmäßig als gleichwertig empfunden werden, stimmt das ?

Es ist sicher gut, dass wir einen eigenständigen Willen haben, sonst wären wir ja Marionetten, doch unterliegt unser Verstand auch immer wieder vielen Täuschungen, stimmts ?

Jesus sagte: Dein Wille geschehe obwohl er einen freien Willen hatte überließ er es Gott , der sicher am besten weiß was gut bzw. richtig für einem ist..

Dass Gott, uns einen freien Willen gegeben hat, zeigt wohl von seiner großen Liebe zu uns. Aber wenn ich wirklich eins werden will mit Ihm, muss ich meinen Willen in seinen Willen legen, (der Wille des Vaters und mein Wille sind eins). Wenn ich das richtig erkannt habe passiert Einheit durch übereinstimmen und sobald ich einen eigenen Willen habe und den ausführe ist das doch Trennung. Sehe ich das richtig ?

Mir wurde immer wieder von meinem Umfeld vermittelt wie wichtig ein starkes Selbstbewusstsein sei, da ich aber oft damit zu kämpfen hatte und mich gar nicht gut dabei fühlte, bin ich froh eine bessere Sicht dieser vermeintlichen „Schwäche“ zu bekommen. Man muss sich im Leben gut verkaufen können, dann hat man Erfolg, aber das liegt mir leider oder Gott sei Dank nicht ! Auch wenn es bestimmten Menschen nicht in den Kram passt, es ist doch nicht wichtig was Andere von mir denken, oder ?

Der Mensch muss diese Ansichten selbst durchleben um Verständnis (Mitgefühl), für einen Anderen zu entwickeln. okay Ist es nicht wichtig zwischen Mitleid und Mitgefühl zu unterscheiden, denn wenn ich mit leide, mit einem anderen Menschen, erzeuge ich automatisch wieder Leid ?

Gleichgültigkeit und Gleichmut sind bekanntlich nicht das selbe, aber ich würde gerne mehr über die Eigenschaften von Gleichmut erfahren.

Vorurteile sind in unserer Gesellschaft an der Tagesordnung und ich schließe mich dabei nicht aus, denn trotz bemühen um eine objektive Meinung ertappe ich mich immer wieder dabei. Sind es nicht meine „Unzulänglichkeiten“, die mich solche Schlüsse ziehen lassen ?

Wenn ich etwas verurteile hat das in irgend einer Form mit mir zutun, wenn es nichts mit mir zutun hätte, warum sollte ich mir dann die Mühe machen es zu verurteilen ?

Ich habe vor einigen Jahren Bekanntschaft mit dem positiven Denken gemacht, denn auch mich hat das Leben ganz schön gebeutelt und zu diesem Zeitpunkt hat es mir sehr geholfen. Momentan habe ich aber das Gefühl, als müsste ich nun endgültig auch meine negativen Gedanken und Gefühle bewusst beachten um sie überhaupt irgend wann einmal auflösen zu können. Es ist zwar sehr schmerzhaft , aber ehrlicher wenn ich die Dinge so annehmen kann wie sie sind und nicht wie ich sie haben möchte. Wie siehst Du das Demetrius ?

Mit dem Schicksal hadern und über Gott und die Welt schimpfen, kommt mir sehr bekannt vor, aber sollte ich nicht lieber mit mir hadern, wenn ich selbst es war die diese Ursache gesetzt hat und nun die Wirkung erfahre ?

Aber meine eigentliche Frage: Gibt es überhaupt eine Schuld ?

Alles ist doch Energie und wenn ich nun negative Energien wie Hass oder Neid, gegen Jemanden „gedanklich“ hege, also noch keine Tat ausführe, sonder nur böse Gedanken oder Worte gegen Ihn richte. Kann ich diesem Menschen damit Schaden zufügen oder schade ich mir nur selbst ?

Muss jedes aufgebaute Karma unwiderruflich abgetragen werden oder kann man durch Vergebung bestimmte Schuld auflösen ?

Schlechtes Karma kann ja durch gute Taten aufgehoben werden oder darf man das so nicht verstehen?

Wenn mir wieder bewusst wird, dass ich nicht Körper, falsches Ego und Mensch, sondern Geist bin, das ist doch auch der Moment, in dem sich mein Geist vom Körper trennt, bzw. das falsche Ego sich auflöst, oder?

Ist das dann auch der Moment des „irdischen Sterbens“?

Also der Beweggrund muss ablaufen,

Da es ja auch gutes Karma gibt und man nach den geistigen Gesetzen, erntet was man sät, muss auch dieses ablaufen, so dass es nichts mehr zu ernten gibt oder ?

Auf die Früchte seiner Aktivitäten verzichten, bedeutet wohl nichts erwarten nichts wollen, einfach nur tun ohne etwas zu erwarten. Richtig.

Ich habe einmal gelesen, dass es Wesen gibt, die nur inkarnieren, um andern bei schwierigen Aufgaben zu helfen, beziehungsweise einem Menschen eine zu schwere Last abnehmen, gibt es so was ?

Wenn ich daran denke, dass Menschen Jahrzehnte in einer Höhle verbringen und meditieren, da kann ich mir schon vorstellen, dass diese kein Karma mehr erzeugen,

das (sich kein Karma erzeugen) ist für einen Menschen der mitten im Leben steht und Verpflichtungen hat viel schwerer zu erreichen , (Familie, Beruf und so weiter.......))) Wie siehst Du das Demetrius ?

Kann ich an Hand meiner Schicksalsschläge quasi erkennen, was ich in einem früheren Leben falsch gemacht habe, ist das so zu sehn ?

...Sondern es gibt nur Umwandlung von Formen in der Materie. Jetzt ist mir klar, warum es heißt der Mensch muss sich wandeln !

Wie funktioniert das dann beim Heilen, zum Beispiel Hand auflegen, wird da kranke Energie durch gesunde umgewandelt,
also nicht neue reine Energie zugeführt ?


Hass, Wut , Eifersucht, Hochmut usw. , kommen wie ich nun weiß, aus der gleichen Quelle, wie Liebe, Demut, Toleranz..... Die Energie der negativen Eigenschaften, wird nicht aufgelöst, sondern in positive umgewandelt Mir kommt da gleich der Gedanke, wenn dem so ist, kann ich mein Ego nicht einfach in Luft auflösen, wie ich immer fälschlich meinte, sondern es muss umgewandelt werden.

Ha, ha, da muss ich lachen, jetzt ist mir klar warum „es“ (das Ego) so eine Abwehrhaltung an den Tag legt, wer möchte schon gern aufgelöst (eliminiert ) werden, vielleicht ist es für mein Ego leichter zu wissen, dass es nur umgewandelt wird, nur ein kleiner Scherz.

Gibt es eine ganz spezielle Technik, um Konzentration zu üben ?

Aber Stichwort „ Liebe „ mir wurde einmal bei einer Diskussion gesagt, dass ich eine zu hohe Vorstellung von Liebe habe, kann man überhaupt eine zu hohe Vorstellung davon haben, wenn doch die Liebe das höchste Gut ist ?

Alle Religionen predigen von der Vergebung, ich würde gerne mehr darüber wissen ?

Mich beschäftigt die Frage, wenn ich Jemanden die Wahrheit sage, weil es meines Erachtens die Wahrheit ist, Ihn aber damit verletze, sollte ich sie dann nicht sagen? Ich habe schon öfter gehört, wenn man dadurch einen Menschen verletzt, sollte man es nicht tun.? Mir fällt dazu ein Spruch ein:“ wahre Worte sind nicht schön und schöne Worte sind meist nicht war“. Bei mir selber habe ich die Erfahrung gemacht, dass wenn man mir die Wirklichkeit vor Augen gehalten hat, also die Wahrheit über mich gesagt hat wie sie ist , nicht wie ich sie haben wollte, war ich oft gekränkt und verletzt, aber schlussendlich war es die Wahrheit und trotz Schmerz und Leid heilsam.

...das ist wirklich nicht so einfach, je mehr ich mich darum bemühe gute Gedanken zu haben, desto hurtiger kommen Gedanken die ich eigentlich nicht haben möchte. Was mir auffällt ist, dass ich versuche dagegen anzukämpfen, weil ich sie (negative Gedanken) ja gern los werden möchte, aber jetzt erkenne ich , dass dieses dagegen ankämpfen eher zum Gegenteil führt.

Sollte man sich nicht auch von Dingen äußerlich trennen, an die man sich haftet, denn es heißt ja „ihr sollt euch keine Schätze anhäufen“?

Zum Beispiel, wenn man gern schöne Kleider trägt, hat doch auch mit Eitelkeit zu tun, oder um aufzufallen. Liege ich richtig mit der Annahme, dass Bescheidenheit und Einfachheit zu leben, beim Verzicht auf bestimmte Dinge beginnt und man sich dadurch von Bindungen leichter lösen kann ? Die wirklich großen Meister von denen ich bisher gelesen habe, haben ihren irdischen Besitz aufgegeben und dadurch große geistige Schätze erlangt. Heißt es nicht man muss zuerst etwas geben um zu empfangen ?

Wut sollte man doch nicht unterdrücken, denn sie kommt irgendwann geballt an die Oberfläche. Auch wenn ich weiß, dass ich loslassen sollte, überkommen mich doch immer wieder einmal Gefühle der Wut, speziell die Vergangenheit macht mir manchmal zu schaffen, das ist alles nicht so einfach und erzeugt dann automatisch wieder Schuldgefühle. So blödsinnig das ist, aber ich kann nur etwas loswerden, wenn ich es zuerst annehme ,oder ?

Gelassenheit ist ein wunderbares Wort und so viel meines Erachtens glaube ich verstanden zu haben, aber doch so schwer ist es, dies alles umzusetzen. Demetrius, wie gerne würde ich sagen ich kann das schon, aber das würde nicht der Wahrheit entsprechen, sicher gelingen gewisse Sachen schon ganz gut und bei manchen geht es nur sehr langsam. Aber ich habe bemerkt ich darf mir keinen zu großen Druck setzen sonst erreiche ich das Gegenteil.

Manche Ängste kann man gar nicht richtig zuordnen, da sieht man wie hinterhältig und widersinnig solche Ängste oft sind und trotzdem hat man sie. Ist es unsere Aufgabe diese Ängste alleine zu bewältigen?

Was hältst Du von Geistheilung durch Hand auflegen, oder Schwingungen übermitteln – wofür man ja bei Reiki Kurse belegen kann, um das zu lernen?

Ich hätte eine Frage zum Thema Geistheilung, wenn man die von Gott erhaltenen Fähigkeiten einsetzt um Menschen von ihren Krankheiten zu heilen, bedeutet das nicht einen Eingriff in das geschaffene Karma dieser Person ? Darf ein Mensch überhaupt in ein Karma des Anderen in irgend einer weise eingreifen ?

Wird der Mensch nicht gerade in solchen Zeiten, von Prüfungen heimgesucht ?

Manchmal gibt es Momente, wo ich dieses vollkommene Vertrauen zu Gott, zu mir selbst und zu anderen Menschen glaube zu spüren und doch sind es eben nur Momente und nicht ein immerwährender Zustand, wie ich ihn mir wünsche. Sobald man sich etwas wünscht, möchte man schon wieder etwas haben und das bedeutet schon wieder Bindung. „Wünsche“???

... und sich daher kein neues Karma erzeugt. Dies ist doch erst möglich, wenn der Mensch, all sein erschaffenes Karma in unzähligen Inkarnationen, bereits abgetragen hat, wenn nichts mehr offen ist, solange eine „unbezahlte Sache“ nicht erledigt wurde, ist auch ein ablaufen nicht möglich, sehe ich das richtig ?

Ein Problem zu verdrängen bringt ja bekanntlich nicht viel, denn wie ich selbst die Erfahrung gemacht habe, kommt es ja irgendwann verstärkt auf einem zu. Probleme werden im Geist erschaffen, also von mir „selbst“, es gibt wohl kein Problem (Aufgabe) das ich nicht selbst erschaffen habe, auch wenn ich lieber sagen würde, die Anderen haben mir dieses Problem eingebrockt?

Ich habe einmal gelesen, dass es Geisteswesen gibt, die von einem Menschen Besitz ergreifen und ihn negativ beeinflussen, gibt es das ?

Was sagst Du Demetrius eigentlich zu Rückführungen in vergangene Leben ?

Wenn man nicht mehr bereit dazu ist, es jedem recht zu machen und die Erwartungen Anderer zu erfüllen, stößt man auf ganz nette Widerstände, da die Andern sich ja daran gewöhnt haben, dass man Ihre Erwartungen erfüllt und ständig Rücksicht genommen hat !!! Man wird als Spinner tituliert und als selbstsüchtig bezeichnet, einige distanzieren sich und einige verschwinden ganz von der Bildfläche, weil ja kein Nutzen mehr zu holen ist. (Der Spreu wird sich vom Weizen trennen, so steht es in der Bibel.) Aber trotzdem gibt es Situationen, wo es sehr schwer ist zu unterscheiden, ob es angesagt ist mir selber treu zu bleiben, oder ob man auf die Wünsche der Anderen eingehen sollte. Dazu fällt mir die positive Eigenschaft „Toleranz“ ein und wo sind die Grenzen der Toleranz?

Zum Egoismus:

Er beginnt sich zu lösen, also“ loslassen,“ bekanntlich erzeugt jeder Kampf Widerstände man sagt ja auch (Kampf ist Krampf), ist es nicht besser sich einer Situation zu ergeben (Kapitulation), Gottes Wille geschehen lassen

Zum Thema Hochmut eine Frage ? Der Hochmut tarnt sich mit seinen vielen Gesichtern oft hinter der Maske des guten hilfsbereiten, taktvollen, aufopfernden, liebenswürdigen Menschen und ist dadurch oft schwer, als dieser zu erkennen. Ist nicht der „spirituelle Hochmut“ eine der letzten Hürde, die zu bewältigen ist ???

Der Mensch erkennt sich selbst, so wie er JETZT ist. Genau das ist der Punkt, wo ich glaube zu stehen bzw. zu hängen und diese Angst es nicht zu schaffen überwältigt mich manchmal. Diese Schwächen und Fehler zugeben, heißt noch lange nicht sie los zu sein ! Auch hier habe ich erfahren, dass jeder Versuch gegen Unzulänglichkeiten und Fehler zu ankämpfen, nicht der richtige Weg ist. Was ist wirklich zu tun ? (Loslassen?)

Manipulation in jeder Form, ist in unserer Gesellschaft das „Mittel“))), um das zu erreichen was man für sich will !!! (Ego) Gerade im familiären, partnerschaftlichen, sowie beruflichen Bereich, ist die Manipulation an der Tagesordnung, genauso wie O. beim Hochmut schon erwähnt, ist es auch hier oft schwer diese als solche zu erkennen, wenn alles nur aus „Liebe“ und Wohlwollen (ich meine es Dir ja gut) getan wird !!! Wenn man versucht die Fesseln der Bindungen zu lösen, scheinen sich diese manipulativen Eingriffe zu häufen und zu verstärken. Demetrius würdest du mir Deine Sicht über Manipulation erörtern ?

Aber radikale Selbstverantwortung ist schwer zu ertragen.

Wie lang ist der Weg?

Ja, mir ist schon aufgefallen, dass Du sehr interessiert bist, und auch schon fleißig dieses Wissen in Dein Leben mit einbezogen hast. Also danach gelebt hast, und Deine Erfahrungen gemacht hast. Auch habe ich schon festgestellt (aus Deinen Fragen), dass Du ein größeres Problem hast. Wobei ich allerdings immer nur prinzipiell auf Deine Fragen eingehen konnte, da ich ja kein Detailwissen hatte. Ich kann mir sehr gut Deine Situation vorstellen, wenn man über Jahre hinweg gewisse Dinge (unangenehme) immer wieder verdrängt oder auf die Seite geschoben hat, und dann plötzlich sich diesen Dingen STELLT, dann ist das schon ein ganz gewaltiges Aufwühlen.

Irgendwie sehe ich die Dinge jetzt mit Abstand viel klarer und das ist befreiend

Du schreibst, dass es sehr schwierig ist das falsche Ich (Ego) vom wahren Ich (göttlichen Funken) zu unterscheiden, da muss ich Dir wohl zustimmen, es ist wirklich nicht so einfach und man tappt da immer wieder in Fallen.

Die Angst nicht gut genug zu sein nicht liebenswert zu sein, hat mich auch lange geplagt.

...nach dem Motto ich muss mehr geben als die Anderen, sonst wird man mich nicht beachten.

Ich wollte doch nur ja alles perfekt und richtig machen.

...wurden eines Tages mit der Tatsache überschattet, dass ich in einem beinharten Geschäft unter vollem Leistungsdruck nicht für meinen Idealismus kämpfte, sondern für Menschen, die mich um ihrer Gier Willen vermarkteten und rücksichtslos um jeden Preis, ohne auf meine Gefühle oder Gegebenheiten ein zugehen, verkauften.

Heute weiß ich natürlich, wie es wirklich ist, aber das habe ich damals noch nicht verstanden. Schuldgefühle bedeuten ja nichts anderes, als sich selber wichtig nehmen, ich habe, ich bin Schuld....ich ......ich.....ich.....

Freunde hatte ich früher viele, aber zu dem Zeitpunkt waren sie alle verschwunden, sogar meine eigene Familie hatte keine Zeit für mich.

Das wurde für mich wiederum zum Problem, weil sie mein Kind gegen mich aufhetzten und abblockten, so dass im laufe der Jahre, der Kontakt abgebrochen ist.

... Zeit über, allem was mit Glauben, Spiritualität, Mystik, Heilen und Selbstfindung zu tun hat, da habe ich so ziemlich die Palette durch Tarot, pendeln, und so weiter..... Bücher waren meine ständige Begleiter, in guten wie in schlechten Jahren, darunter auch die „Einweihung“ von Elisabeth Haich, Kurs in Wundern, Krischnamurti, Osho, Yoganander, Theresa von Avilla und so weiter........Die Einweihung in zwei Reiki Grade und Pranaheilen, habe ich absolviert und einige sonstige Vorträge und Seminare besucht.

Was hältst Du von der persönlichen Liebe zu Gott?

... jetzt muss ich mir eingestehen, dass ich gar nichts weis und ich wirklich was das Wissen anlangt ganz am Anfang stehe.

So muss ich halt wirklich das Denken aufgeben, wie Du schreibst um die Dinge endlich richtig zu verstehen und wahrhaftig zu sehn wie sie sind.

... der Schleier (Maya) löst sich nicht auf einmal sondern erfordert Geduld und genau das, muss ich mit mir haben Geduld und Ausdauer.

...Disziplin stehe ich noch oft auf Kriegsfuß, zum Beispiel mein übermäßiges Rauchen und meine Bequemlichkeit und Nachlässigkeit in bestimmten Belangen.

Diesmal habe ich keine Anstrengung unternommen, sondern mich einfach nur hingegeben und das war es was Gott von mir wollte !!

Freiheit kann man sich nicht erkämpfen, sie ist ein wunderbares Geschenk des Schöpfers das mich befähigt hat, alles Existierende für einige Augenblicke mit den Augen der wahrhaftigen Liebe zu betrachten !!! Diese Liebe brachte das Eis im Herzen zum schmelzen und brachte mich schneller und sicherer weiter, als ich jemals zu hoffen glaubte.

Im nachhinein (rückblickend) gesehen denkt man – wie war ich doch total bescheuert.

Ich würde den Menschen wüschen, dass sie den Weg des Herzens gehen und diese persönliche Beziehung zu Gott fühlen. Aber was soll’s, ich habe noch nie von Jemanden gehört, der ohne Leiden diesen Weg gegangen wäre, Jesus hat uns ja auch diesen Leidensweg gezeigt und gesagt „folgt mir nach“, das heißt wohl oder übel auch sein Kreuz auf sich zu nehmen, ohne Leiden keine Heilung. Wahrhaft bewusste Gottmenschen sind dünn gesät.

Wann ist Deines Erachtens eine wirkliche Behinderung vom Partner gegeben, wo man dann gezwungen ist zu Handeln ?

Das ist mein Entschluss , ab jetzt nur noch Gott - komme da was wolle!!!! Gott allein genügt, so sei es.

...haut mich sicher nicht mehr um und bringt mich schon gar nicht von meinem Weg ab.

Mir ist eigentlich klar geworden, dass wenn Herz und Verstand sich verbinden erst wahrhaftiges Mitgefühl entsteht. Ohne Intelligenz gibt es kein Mitgefühl, man kann doch nicht mitfühlend sein, wenn man einer Ideologie oder bestimmten Vorstellung nachhängt, die man sich zu recht rückt !

Jetzt bin ich doch wieder in alte Gewohnheiten verfallen, meine alten Schwierigkeiten tauchen wieder auf.

... ich habe einige Bindungen die noch zu lösen sind bei mir entdeckt. Was mir aufgefallen ist strebe ich unbewusst, danach besser edler zu werden und das ist ja auch eine Art von Bindung, oder ? So leicht tappt man da wieder in eine Falle ! Immer wieder muss ich mir die Frage stellen was ist Bindung, denn nur wenn ich weiß was Bindung ist, kann sie aufgelöst werden.

Jeder Mensch hat doch Zeit seines Lebens immer wieder solche Erlebnisse, wo der Verstand und das Herz nicht übereinstimmen (zwiespältig ) sind. Ich meine damit nicht nur spirituelle Erfahrungen, sondern auch in anderen alltäglichen Bereichen passiert das.
Also sind wir ja alle in einer bestimmten Form Schizophren, oder ?


Wenn Du gerade die Triebe angesprochen hast – wie ist das denn mit der Sexualität? Ist diese hinderlich auf dem geistigen Weg? Ist ein Zölibat angebracht?

Aber schlussendlich spielt das für Gott keine Rolle, denn er lässt die Sonne auf die schizophrenen genauso scheinen, wie auf die sogenannten „Normalen“ Leute, auf die „Guten“ wie auf die „Schlechten,“ vor Gott ist alles gleich. Genau das ist das Ziel das ich anstrebe, diese Unterschiede aufzuheben,
da es ja in Wirklichkeit keine gibt!


Darum ist mir klar, dass die Gefühle zuerst einmal in Ordnung gebracht werden müssen und Ordnung entsteht durch das vollständige Verstehen der Unordnung und genau das ist der Punkt, dass man sich sträubt diese Unordnung anzuerkennen, stimmt’s ?

Demetrius, da habe ich nun noch eine Frage : Welche Rolle spielen eigentlich unsere Sinne genau, aus Sinneswahrnehmung entsteht ja eigentlich das Verlangen und der Wille ?

Ich fühlte mich wohl und geborgen, es war eine Zeit der Harmonie und Ruhe und am liebsten wäre es mir gewesen, wenn dieses immer so wäre, aber es kam wieder einmal anders, als ich es mir erhoffte und somit wurde ich wieder um einigen unliebsame Erfahrungen reicher, aber das ist bei mir ja nichts neues mehr.

Mir scheint als wären diese ungelösten Dinge der Auslöser, der mich bei meinen Meditationen behindert !

...scheint mein Verstand sich noch dagegen zu wehren.

Die große Bereicherung, als ich in den Alltag zurück kehrte, lag weniger an der Erinnerung und Intensität der erfahrenen Freude, als in der Wahrheit die sich mir offenbarte !!!

Da ich erkennen musste, dass um „Lieben“ zu können es viel mehr braucht, , als meine subjektive Intelligenz, habe ich selbst erfahren,((( Gott ist Liebe ))) und Liebe hat kein Ende, darum halte ich von dem Thema Mitleid genau so viel wie es dieser Thematik gebührt, es ist nur eine begrenzte Form von Liebe und für halbe Sachen bin ich nicht zu haben !

Wenn ich alles „verstehen“ kann, heißt das noch lange nicht, dass ich alles schon „überwunden“ habe ?

Mein Leben ist ausschließlich „Gott“ geweiht, darum versuche ich nicht irgendwelche Religionen oder Ihren Führen gerecht zu werden, sondern nur Gottes Willen zu tun. Gott allein genügt.

Ich bin mal wieder etwas ins Schleudern geraten, weil ich nicht auf mein höheres Selbst gehört habe und schwups bin ich für kurze Zeit wieder in der Dunkelheit (Ego) gelandet.

Liebe zu Gott, wird da ganz schön auf die Probe gestellt, ich denke er will sich meiner Hingabe schon ganz sicher sein, er weiß ja, dass ich ein zähes Ego habe !

Wenn der Mensch nicht mehr abhängig ist, von der ANERKENNUNG oder ABNEIGUNG anderer ist er frei, das wäre es ja wohl und wie bei vielen Dingen glaubte ich dies auch schon überwunden zu haben, aber da bin ich wieder einmal einer Täuschung aufgesessen, manchmal ist es schon zum verzweifeln..........

Empfinden kann man nur über die Sinne und dem Verstand, wenn man sich aber über das Körperbewusstsein erhebt, gibt es auch kein Empfinden mehr, sehe ich das so richtig ?

Dann kommt Wissen nicht von der Ebene des Denken und Fühlens, wie ich fälschlicher Weise angenommen habe ?

Da diese Emotionen wie Wut, Zorn usw., ja nur von der Erinner-ung genährt werden, ist mir auch klar, dass die Täuschung, schon vor dem Ausbruch dieser negativen Gefühle vorhanden sein muss ?

Kannst Du mir einmal etwas über die Meditation schreiben?

Ja, genau das scheint mir der Grund zusein, der mich beim meditieren behindert hat. Demetrius , wie ist es eigentlich mit der Disziplin beim meditieren, sollte man da auf etwas achten ?

Heißt das, dass wenn alle Inhalte aus dem Verstand erkannt wurden, ist das Potential meines derzeitigen Bewusstseinszustandes ausgeschöpft? Kommt man nicht automatisch auf die nächste Stufe ? Mir ist schon klar, dass es einfacher ist die Quellen der Gedanken und Gefühle zu studieren, aber wie ergründe ich die Quellen des nicht Denkens und das wäre es ja wohl ???

Ich stehe noch ganz am Anfang, da liegt ja noch einiges vor mir, da muss ich noch einige (Schallplatten) Bewusstseinszustände durch wandern!!!

weil Dein „Normalzustand“ mit dem meditativen Zustand Eins ist. Somit nimmst Du in der Meditation keinen Unterschied war. Das habe ich verstanden , diese Bewusstheit im Gesamten ist es, das man erreichen sollte !

Ich habe schon über dieses Kundalini Yoga ( Erweckung der Schlangenkraft ) göttliche schöpferische Kraft und die Erlangung der übernatürlichen Fähigkeiten (Siddhis) gelesen Aber Du hast schon recht mit der obigen Aussage, man sollte die Frucht nicht ernten bevor sie Reif ist, denn das kann einem vielleicht nicht so gut bekommen. Jetzt muss ich mich fast ein bisschen über meine Vernunft wundern, denn früher hätten mich gerade solche Dinge gereizt und es ist gut, dass ich da etwas klüger geworden bin.

Ja, das ist meine Aufgabe mich darin gehend zu üben , das Wesentliche im Auge zu behalten , Meditation Hingabe an Gott, Selbstlosigkeit und Vertrauen !!!

Demetrius, aber jetzt kommt der Punkt dieser Sache:“ einen Tages nach dieser göttlichen lichtvollen Erfahrung ging ich von der Arbeit nach Hause, auf einmal tauchten die Worte „nichts erwarten“ in meinen Gedanken auf, das wäre ja nichts besonderes, aber meine Gedanken schienen sich selbständig gemacht zu haben und es wiederholten sich unaufhörlich diese Worte „nichts erwarten“ es war wie ein Zwang, über einen längeren Zeitraum wäre es mir unmöglich gewesen, an etwas Anders denken. Eigentlich ist das ja nichts negatives, da ich ja gerade solche Gedanken absichtlich verwende, wenn ich meine Gedanken kontrolliere, aber dieses mal riefen die Worte in mir einen sehr starken Widerstand hervor und ich versuchte mich von diesem Widerstand ,Abwehrgefühl zu lösen, das sich dadurch natürlich nur verstärkte. Diese Worte rufen normalerweise bei mir ein positives Gefühl hervor.

Damit ist ja wohl das positive wie das negative gemeint, es einfach annehmen (beobachten) und dann wieder loslassen, sich davon aber nicht berühren lassen, also keine Emotionen und Gefühle hinein setzen, unberührt bleiben eben nur Zuschauer der Szene sein !!!

Du hast den Nagel wieder einmal auf den Kopf getroffen, es scheint als würdest Du mich schon recht gut kennen. Da liegt mein wunder Punkt, der mir im Leben eine Menge Schmerzen und Leid eingebracht hat. (Opferhaltung ).

Nach dem alt eingesessenen Muster, wenn Du tust was ich will und funktionierst, liebe ich Dich.

..doch die Wahrheit und die ist mir sehr wichtig geworden, lieber eine unangenehme Wahrheit als eine oberflächliche feige Lüge. Gerade für mich ist es wichtig Feigheit in Mut zu verwandeln.

...bekam ich beinhart präsentiert, dass dies (meine Ehe) eine kranke abhängige Beziehung ist und ich mich aus dieser lösen sollte.

Erkenntnisse verinnerlichen..

Man muss lernen zu Schweigen.

Ich habe meine Sinne so gut es geht von Außen abgezogen und habe das Gefühl, dass mir alles was da so abläuft als unwichtig erscheint.

... aber da komme ich oftmals mit meinem Umfeld in Konflikt. Da fühle ich mich dann entblößt und unverstanden ?

ich habe wiedermal erkennen müssen, dass reden (Worte) nicht gleich tun ist.

... aber es scheint zu genügen, dass ich gewisse Dinge einfach nicht mehr mitmache oder einfach direkt sage, was ich davon halte und das genügt dann schon, als Heilige, Scheinheilige betitelt zu werden.(Das ist eben so, wenn man sich verändert).

... (besonders nach solchen wunderbaren Gotterfahrungen, dass ich dann wahrscheinlich zuviel des „Guten“ gesagt oder getan habe.

Kein Mensch auf dieser Welt würde Seine größte Liebe in ein Kämmerlein sperren und Niemanden etwas davon erzählen, bzw. es verstecken.

Na, da muss ich mich aber mal anstrengen, denn genau das wollte ich vermeiden, Listig zu sein! Aber wahrscheinlich gibt es zwischen List und Hinterlist einen Unterschied ?

Mein einziges Bestreben lag darin, dass ich Erleuchtet werden wollte und ich habe in meiner Euphorie nicht erkannt, dass ich schon Erleuchtet bin.

Du wirst Dich sicher wundern, dass ich solche Weisheiten in meine HP schreibe und dann selbst wieder so daneben bin.

Aber gerade bei dieser Sache ist das ganz schwer, eben weil ich doch schon so weit bin, dass ich weiß, wenn ich zum Opfer werde , muss ich auch irgendwann Täter gewesen sein.

Jetzt, kämpfe ich mit mir und meine Seele schreit auf, sollte ich jetzt LIEBEN und demütig sein, oder sollte ich mich auflehnen ?

Liebe, Bindung aus Dankbarkeit:

Die Arbeit an meiner HP macht mir Freude und hilft mir sehr.

Der Beobachter

Wenn, das „Gute“ seine Grenzen überschreitet, wirkt das „Gute“ verkehrt?

Verzeihen und Vergessen.

Leider, erkennen nur wenige Menschen, einen wahren Meister, denn es werden auf unserer Welt nur jene „Meister“ akzeptiert die sich bewundern lassen und die Heile Welt versprechen !

Glücklich im DU und nicht im ICH.

So stehe ich vor meinen selbst geschaffen Trümmern und vertraue auf Gottes Gnade.

...denn das artet dann nur wieder in Selbstmitleid aus und das bringt nichts.

Jetzt noch eine Bitte, wäre Dir sehr dankbar, wenn Du mir auf die Sprünge helfen würdest und mir Deine Meinung über Manipulation im Sinne von „GUT“ meinen und helfen wollen schreiben würdest.

Zu Jesus wurde gesagt: Herr Du bist GUT! Jesus antwortete: Ich bin NICHT gut - Euer Vater im Himmel, der ist gut.

Zustandsbericht – Erleuchtung.

Schau nicht zurück!

Der große Brocken den ich schlucken musste war eigentlich nur wieder einmal mein Gefühl versagt zu haben und meine Ablehnungsgefühle, halt eben wieder der Angriff aus Angst und Wut gegen mich selber und weniger der Verlust des Materiellen.

Ich hatte einen unsagbaren Drang danach mich von all dem ganz zu entfernen, denn ich erkannte blitzartig meine ganzen Abhängigkeiten von Menschen und Situationen , die für mich unerträglich waren und das steigerte sich bis zur absolut nicht mehr aushaltbaren Grenze.

Sie müssen nicht mehr "blind" glauben.
Durch meine Bücher werden die Religionen über Vernunft und Logik verständlich.


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